MS 365

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02.02.2026 #Microsoft 365

Microsoft erhöht Preise ab 1. Juli 2026: Das sollten KMU’s beachten

Ab dem 1. Juli 2026 passt Microsoft die Preise für Microsoft 365 Lizenzen weltweit nach oben an. Parallel dazu ist auch bei IT-Hardware mit steigenden Kosten zu rechnen. Für kleine und mittlere Unternehmen bedeutet dies eine zusätzliche finanzielle Belastung im IT-Bereich.

Microsoft 365 vor Veränderungen:
Mehr Möglichkeiten, höhere Ausgaben

Zum 1. Juli 2026 erhöht Microsoft weltweit die Preise für Microsoft 365. Gleichzeitig wird das Angebot funktional ausgebaut. Im Fokus stehen neue KI-basierte Werkzeuge, zusätzliche Sicherheitsmechanismen sowie erweiterte Administrationsfunktionen. Diese Weiterentwicklungen bringen einen klaren Mehrwert, wirken sich jedoch direkt auf die Lizenzkosten aus. Für kleine und mittlere Unternehmen ergibt sich daraus unmittelbarer Handlungsbedarf, insbesondere weil parallel auch die Preise für IT-Hardware weiter steigen.

Warum werden die Preise für Microsoft 365
angepasst?

Microsoft hat Microsoft 365 in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert und funktional stark ausgebaut. Dazu zählen unter anderem zusätzliche Sicherheitsfunktionen, KI-gestützte Unterstützung in Anwendungen wie Word, Excel oder Teams sowie verbesserte Werkzeuge für die Administration. Da viele dieser Neuerungen künftig in mehreren Abonnements standardmässig enthalten sind, spiegeln sie sich direkt in der neuen Preisstruktur wider.

Wie stark fallen die Preiserhöhungen
aus?

Lizenztyp Preisänderung
Business Basic plus 16,7 Prozent
Enterprise E3 und E5 plus 12 Prozent
Microsoft 365 E3 plus 8,3 Prozent
Microsoft 365 E5 plus 5,3 Prozent
Microsoft 365 F1 plus 33 Prozent
Microsoft 365 F3 plus 25 Prozent

Steigende Hardwarepreise als zusätzlicher
Kostentreiber

Parallel zu den angekündigten Preisanpassungen bei Microsoft verschärft sich auch die Lage auf dem Hardwaremarkt. Mehrere Faktoren treiben die Preise nach oben: Eine weiterhin hohe Nachfrage trifft auf begrenzte Fertigungskapazitäten, während gleichzeitig Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik steigen. Hinzu kommen geopolitische Spannungen, anfällige Lieferketten sowie der weltweit wachsende Bedarf an leistungsfähiger Hardware im Zuge des KI-Booms. Das Ergebnis sind deutlich höhere Preise für viele Hardwarekomponenten.

 

Aktuelle Entwicklungen bei wichtigen IT-Komponenten:

  • Netzteile: Anstieg um rund 6 bis 10 Prozent

  • CPU-Kühler, sowohl Luft- als auch Wasserkühlung: plus 6 bis 8 Prozent

  • Arbeitsspeicher und SSDs: in einzelnen Fällen Preissteigerungen von bis zu 70 Prozent

  • NAND-Flash für SSDs: Zuwächse von bis zu 38 Prozent

Unternehmen sehen sich damit gleich doppelt unter Druck, da sowohl Softwarelizenzen als auch die zugrunde liegende Hardware zunehmend teurer werden.

Jetzt IT-Kosten strategisch
überprüfen

Die angekündigten Preiserhöhungen bei Microsoft 365 sowie die steigenden Hardwarekosten machen eine vorausschauende Planung besonders wichtig. Wenn Du Deine aktuellen Lizenzen und Deine IT-Infrastruktur jetzt überprüfst, kannst Du unnötige Ausgaben vermeiden und bestehende Ressourcen effizienter einsetzen. Lass Dich jetzt beraten und stelle Deine IT-Strategie rechtzeitig auf die neuen Rahmenbedingungen ein.